Eva Zepf

Tanz & Theater

Als Wassermann-Geborene ist das Ausleben meiner kreativen Seite ein sehr wichtiger Bereich in meinem Leben. So habe ich mich immer wieder (bewusst oder unbewusst) auf die Suche nach einer neuen kreativ-künstlerischen Herausforderung gemacht.

 

 

-           lola tanz(t)theater

 

Im Jahr 1994 besuchte ich einen Workshop in Regensburg mit dem englischen Tänzer und Choreographen Ian Owen, der mir die Tür zum Tanztheater auf ganz einfühlsame Art geöffnet hat. Ich hatte Theaterluft geschnuppert und war begeistert. Der erste Auftritt mit insgesamt 8 DarstellerInnen am Theater an der Universität Regensburg mit dem Stück „Salome – und der Tanz der 7 Schleier“ folgte. Somit war der  Grundstein für unser Regensburger lola tanz(t)theater gelegt.

Das „lola tanz(t)theater“ ist ein ideenreiches Frauenensemble, das seit 1995 überwiegend im Raum Regensburg eigene Tanztheaterstücke inszeniert.

Expressiv, frech, skurril, humorvoll, tragisch und berührend – das Ensemble hat einen ganz eigenen Stil innerhalb des zeitgenössischen Tanzgeschehens entwickelt.

Jedes Gruppenmitglied übernimmt alle Funktionen, ob als Dramaturgin, Choreographin, Tänzerin und Organisatorin. Mit größter Authentizität gehen wir auf individuelle Ausdruckformen ein, greifen diese auf und schmelzen das Ganze in das entstehende Stück ein - Synchronität und Individualität spielen dabei eine gleichermaßen wichtige Rolle.

Die Stücke leben von der individuellen Ausdrucksstärke der einzelnen Frauen.

 

Bisherige Produktionen

1995    „Lebensspuren“ – Biographische Sequenzen von 8 Tänzerinnen

1997    „Mensch, Zeit, Maschine“ - Bühnenperformance mit dem Künstler Andreas Meier

1998    „Wohl dem der geboren ist und sterben darf im Staate Dänemark“ - Filmprojekt mit
            dem Bildhauer  Wolfgang Weilder und Regisseur Daniel Tharau

2000    „Deutschland, bedenke...ach!“ – Tanzszenen eines Standortes

2001    „Augenblicke“ – Duett nach einem Text von Jorge Luis Borges

2002    „Schau, schau!“ – Ein getanztes Bild

2003    „Two in a jacket“ – Jackenspielereien

2004    „Magische Nacht“  – Göttinnentanz

2006  „www. Mama komm!!“ – Eine Mutter zwischen Monster und Madonna

2006  "Wahre Schönheit kommt von innen" - Solostück über den Schönheitswahn und seine Folgen

2009   „?Happy End?“ – Von Anfang bis Ende: Geliebt, Gelacht, Getrauert, Gekämpft, 
            Gewonnen und Verloren    

2010    „Menschen und Mäuse“ - Die Manifestation unserer Wünsche und Träume in der
            Zauberwelt der Konsumversprechungen und die Frage, ob die Rechnung aufgeht

2010   Tanzperformance
http://www.fotokurse-regensburg.de/wp/fotogalerie/?album=2&gallery=6

2011  Ausdruckstanz zum Thema "Sterben" in der Markuskirche im Rahmen eines Gottesdienstes des

           Regensburger Hospizvereins

           http://markuskirche-regensburg.de/gd-hospiz2011.htm     

2013    Pflanzensonographie – Tanzperformance (nach einer Idee von Prof. Dr. Thilo Hinterberger)

2015   "Heimat - Flucht - Heimat" (ein Tanzstück von Tatjana Schütgen, Premiere im Rahmen eines evangelischen                                                                          Studientages an der Universität Regensburg)

 

Mitwirkung bei verschiedenen kleinen Performances mit unterschiedlichen Künstlern

 

-          Schauspielgruppe Dobernigl

 

Von 2006-2010 war ich Mitglied der Schauspielgruppe Dobernigl.

Dobernigl bedeutet „Guter Pilz". So heißt er noch heute in Böhmen; er geht auf das tschechische "dobry" = "gut" zurück und stammt aus der K.u.K.-Zeit.

Bei szenischen Wanderungen im Bayrischen Wald und rund um Regensburg setzte ich als „Waldfee“ die Mühlhiasl-Prophezeiungen sowie verschiedene Gedichte in Tanz um. Außerdem verkörperte ich die Wassernixe Danubia, die den Zuschauern mit wahren und mythischen Geschichten rund um die Donau die Welt der Märchen und Sagen näher brachte. Begleitet wurde ich dabei von verschiedenen MusikerInnen wie z.B. Jacqueline Kein, Christian Bolz und Fredman Lill (Geige, Akkordeon, Gitarre, Percussion)

Alle Schauspielrollen wurden von uns selbst recherchiert und geschrieben. Die Rollen haben wir uns sozusagen auf den Leib geschrieben. Dies machte uns authentisch und zeigte unsere große Leidenschaft fürs Schauspiel und Theater.

(Mehr unter www.dobernigl.de)
 

"Jeder hat einzigartige Geschenke und Talente.
Was du liebst, damit bist du beschenkt.
Um ganz und gar glücklich zu sein,
um ein ganz und gar glückliches Leben zu führen,
musst du tun, was du liebst."

Barbara Sher